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(Update) Der ultimative Lunch- und Foodbox-Guide

Der ultimative Lunch- und Foodbox Guide

Ich muss gestehen, ich habe ein Fable für Lunchboxen jeglicher Art. Ich mag es einfach, wenn mein Essen nicht aus einer gammligen, verfärbten Tupperdose gegessen wird, sondern wenn auch mein Auge Spass am Essen hat. Deshalb gebe ich relativ viel Geld für Lunchboxen aus, stöbere öfters in Haushaltswarenabteilungen und entsorge alte Dosen regelmässig.

Aber auch ich musste lernen! Dosen, die nicht Wasserdicht waren und meine Tasche versaut haben. Oder die nicht in die Mikrowelle durften und geschmolzen sind. Das ist euch sicher auch schon passiert 🙂

Die Wahl der richtigen Container vermeidet nicht nur das Auslaufen, es hält auch Gerüche fern und das Essen bleibt länger frisch. Darauf solltet ihr also achten, wenn ihr auf Shopping-Tour geht:

Wasserdichte und Luftdichte Boxen

Es gibt nichts hässlicheres, als festzustellen, dass dein Jogurt ausgelaufen ist!!! Und es gibt nichts noch hässlicheres, wie wenn man dabei auch noch hungrig ist. Glaub mir!

Daher ist es wichtig, dass die Lunchboxen sicher verschlossen, wasser- und luftdicht sind. Üblich sind hier die sogenannten Snap-Ons, bei denen die Deckel auf dem Container einrasten. Tupperware bietet z.B. viele Varianten davon an. Lock and Lock ist ebenfalls sehr bekannt.

Bevor ihr eine grössere Menge eines Produktes kaufst, solltet ihr einen Container deshalb unbedingt testen: etwas Wasser einfüllen, Deckel drauf, die Box auf die Seite stellen und prüfen, ob Flüssigkeit austritt.

Anschliessend schüttelt ihr die Box für eine Minute um zu prüfen, ob der Deckel auch dann verschlossen bleibt wenn die Box in Bewegung ist. Deckel verrutschen im Rucksack nämlich allzu gern.

Und als letztes lasst ihr die Dose auf den Tisch fallen. Als ob sie heiss wäre. Bleibt der Deckel und die Dose ganz und unbeschädigt, könnt ihr zugreifen!

Geschmolzenes Plastik vermeiden

Meal Preps werden oft direkt aus der Box gefuttert. Das ist natürlich besonders unterwegs praktisch! Damit sich das Essen aber nicht mit geschmolzenem Plastik vermischt, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass der Container explizit für die Erwärmung in der Mikrowelle geeignet ist.

Wenn ihr nicht sicher seit oder der Gefahr generell aus dem Weg gehen wollt, könnt ihr auch auf Glascontainer umsteigen. Die gibt es ebenfalls in einer grossen Vielfalt, allerdings sind sie viel schwerer als Plastikbehälter.

Einfrieren ohne Probleme

Genau wie bei der Mikrowelle, solltet ihr darauf achten, dass die Container für den Gefrierer geeignet sind. Sind sie es nicht, kann es passieren, dass das Plastik Risse bekommt oder anderweitig Schaden nimmt.

Und defekte Behälter verursachen Frostbrand – das Essen, welches ihr mit viel Zeit und Liebe vorbereitet habt, wird nach einer kurzen Weile schlicht nicht mehr schmecken.

Deshalb solltet ihr für’s Einfrieren entsprechend ausgerüstete oder getestete Container nutzen.

Denkt dabei auch daran, dass sich gefrorene Speisen ausdehnen und der Behälter daher etwas mehr Platz bieten sollte! Anderenfalls kann es auch hierbei zu Schäden am Gefriergut kommen.

Hier sind übrigens auch die guten alten Gefrierbeutel eine tolle Option, allerdings nicht so umweltfreundlich.

So oder so solltet ihr alle Dosen im Gefrierer mit dem Datum des Einfrierens beschriften. Denn gefrorene Speisen lassen sich nur bis zu einem gewissen Grad lange aufheben, ehe sie trotz optimalem Gefäss zu Gefrierbrand neigen. Ich versuche z.B., meine TK-Speisen nach jeweils max. 3-4 Wochen zu verbrauchen.

Spülmaschinenfest und Reinigung

Auch das ist wichtig für mich aber nicht jeder hat eine Spülmaschine. Aber wenn ihr eine habt, solltet ihr die Dosen darin waschen können.

Auch das wird auf der Verpackung der Container angegeben! Achtet dabei besonders auf Dichtungen. Die können durch die Spülsalze schnell defekt und brüchig werden.

Bei der Wahl der Farbe würde ich übrigens dazu raten, schwarze Boxen zu kaufen. Das hat den einfachen Grund, dass die länger wie neu aussehen. Füllt Tomatensauce in eine weisse Box und ihr wisst was ich meine.

Langlebigkeit und Material

Ich mag Sachen, die lange leben. Dafür kosten sie auch meist etwas mehr. Es gibt z.B. Lunchboxen von MonBento, bei denen könnt ihr jedes einzelne Teil nachkaufen. Eben Dichtungen z.B.

Sehr langlebig sind auch Boxen aus Edelstahl oder Glas. Die bleiben auch geruchsneutral und nehmen die Farbe der Speisen nicht an. Allerdings kosten sie leider recht viel, womit wir beim nächsten Punkt sind.

Preis

Es gibt Dosen in jeder Preisrange. Ich habe sowohl günstige, als auch teure Dosen zu Hause. Die günstigen nutze ich hauptsächlich, um vorgekochte Speisen einzufrieren. Da nutze ich Foodcontainer wie diese hier. Die nehme ich auch so mit ins Büro und esse direkt daraus.

Habe ich viele Reste zu Hause, verwende ich 2 Bentoboxen von MonBento. Die kann ich in viele Fächer unterteilen, das ist super für kleine Mengen und Früchte.

Ihr könnt aber auch einfach die ganz einfachen Dosen aus der Migros nehmen. Die habe ich z.B. um geschnittenes Gemüse zu lagern.

Dabei immer im Kopf behalten; wer billig kauft, kauft doppelt. Wobei das bei Dosen, die nach einer bestimmten Zeit ausgetauscht werden, nur bedingt gültig ist, nech.

Grösse

Bei der Auswahl der Grössen solltet ihr stets auf eure Bedürfnisse achten! Wenn ihr viele einzelne Mahlzeiten für eine Person lagern wollt, braucht ihr eine andere Grösse wie z.B. vorbereitete Mahlzeiten die ihr zu Hause für 4 Leute kocht.

Hierzu gibt es leider kein Patentrezept – aber ihr werdet die Grössen recht schnell im Blick haben und wissen, was ihr braucht.

Empfehlungen

Hier habe ich noch ganz kurz ein paar meiner Favoriten für euch. Natürlich, ganz vorne, die MonBento Lunchboxen. Sind einfach in der Handhabung, erfüllen alle meine Anforderungen (siehe oben) und sehen schick aus. Sind aber nicht ganz günstig, speziell das Zubehör geht schnell ins Geld. Meinen Test findet ihr hier.

Qualitativ ganz vorne spielen auch die Dosen von Black & Plum mit. Die haben sehr viele schöne Metalldosen im Angebot, die sind extrem toll verarbeitet. Aber auch Bentoboxen. Von denen war ich jedoch nicht ganz überzeugt, ich habe gelesen das die Innenteile nicht richtig sitzen und auslaufen.

Für Salate habe ich seit langem eine Box von Sistema im Haus. Die hat ein Besteck und auch eine kleine Salatsaucen-Dose dabei. Gibt’s bei der Migros. Sie hält sehr dicht und die Spülmaschine macht ihr nichts aus.

Zum Einfrieren habe ich seit ein paar Wochen noch diese Boxen von My Travel Cuisine hier im Gebrauch. Günstig, viele im Set und sehr praktisch muss ich sagen. Allerdings einfach nicht so schick 😉 Einfach mal meinen Test lesen.

Es gibt noch hunderte Hersteller mehr … Tupperware, Lock&Lock etc. pp. Wie haltet ihr es mit Lunch- und Foodcontainern? Welche Marken könnt ihr noch empfehlen? Freue nich auf eure Kommentare und neue Lunchboxen 🙂

Ich hoffe, dieser kleine Guide ist nützlich für den ein oder anderen.

(Update vom 6.3.2019)
Ich habe die Travel Cuisine Boxen aus Plastik neuerdings gegen langlebige Produkte aus Glas ausgewechselt. Den Test könnt ihr hier nachlesen!

über

Hi, schön das du da bist! Ich heisse Matthias und du bist irgendwie auf meinem Blog "Mann darf" gelandet. Ich schreibe hier über's Abnehmen mit Weight Watchers, gesunde Ernährung allgemein, und natürlich kannst du viele Rezepte entdecken. Viel Spass beim lesen!

2 Kommentare zu “(Update) Der ultimative Lunch- und Foodbox-Guide

  1. Vielen Dank für die Tipps. Mir geht es mit den Boxen gleich wie dir, weshalb ich heute sicherlich 1 Stunde in die Suche von passenden Boxen investiert habe. Ich schaue mir mal deine an und hoffe, ich werde fündig 🙂

    • Ciao Patrick, ja es ist leider nicht so einfach. Ich habe letztens ewig nach Containern aus Klarsicht-Material gesucht, aber keine gefunden. Die meisten aus Plastik (Tupperware etc.) sind für mich ungeeignet, da ich viel mit Tomatensauce koche und dadurch die Container sehr schnell optisch unansehnlich aussehen. Kannst ja hier berichten, für welche du dich entschieden hast, ich nehme das gerne noch in den Artikel auf. LG Mat

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