Meal Prep Produkttests

Im Test: Lunchboxen aus Glas von IKEA 365+ und Fitprep Premium

Lunchboxen aus Glas von IKEA 365+ und Fitprep Premium

Frischhaltedosen sind schon eine tolle Erfindung! Darin kann ich alle meine Mahlzeiten für die kommenden Wochen einfrieren und habe auf diese Weise immer was selbstgekochtes parat. Eines meiner Schlüsselgeheimnisse für erfolgreiches abnehmen! Sobald ich auf diese Vorbereitung längere Zeit verzichte, verzettele ich mich und esse drauf los. Aber das ist ein anderes Thema.

Vor einem halben Jahr hatte ich euch jedenfalls in diesem Zusammenhang die Travel Cuisine Meal Container mit 3 Kammern vorgestellt. Sie sehen (anscheinend) aus wie Wegwerfdosen, aber ganz im Gegenteil erfüllten sie alle meine damaligen Anforderungen: Spülmaschinen- und Gefrierfest, mehrfach wiederverwendbar, stapelbar, günstig.

Bis anhin bin ich damit auch sehr gut gefahren und dafür, dass 15 Stück im Pack keine 25 CHF gekostet haben, waren sie eine gute Investition.

Dennoch haben diese Container auch ein paar Nachteile. Sie schliessen z.B. nicht wasserdicht (das ist manchmal echt übel), die 3. Kammer war für meine Bedürfnisse häufig überflüssig und das Plastik wird mit der Zeit porös, speziell die Deckel aus transparentem Kunststoff. Das ist jetzt der Fall, ein paar Deckel waren mittlerweile zersprungen und es wurde deshalb langsam Zeit für neue Behälter.

Neue Lunchboxen aus Glas

Ich habe mich ein wenig umgesehen, Amazon bietet da ja für jeden Geldbeutel das passende. Zunächst dachte ich über den Kauf weiterer Monbento Boxen nach. Aber die hellgraue, die ich mir letztes Jahr angeschafft hatte, war bereits nach der ersten Woche durch Tomatensauce derart unansehnlich, das sie aus der Auswahl fiel.

Grün: FitPrep, Blau: IKEA
Grün: FitPrep, Blau: IKEA

So habe ich mich dann letztlich für gleich 2 verschiedene Dosen entschieden. Eines haben beide gemeinsam: der Container selbst ist aus Glas, während die Deckel mit Lock-Verschluss aus Kunststoff gemacht sind. Dadurch ergibt sich bereits der grösste Nachteil: beide Produkte sind sehr schwer im Rucksack.

Vorteil beider Varianten: das Glas nimmt weder Tomatenfarben an (für mich sehr wichtig!) und umweltfreundlicher als Plastik ist Glas ebenfalls.

IKEA 365+ Food Container 1 Liter

Variante 1 kommt von IKEA. Der IKEA 365+ Food Container ist rechteckig, 26×20 cm gross, bietet 1 Kammer bei 1 Liter Fassungsvermögen. Der Deckel schliesst absolut Luft- und Wasserdicht, somit ist die Box auch für den Transport von Suppen oder Saucen gut geeignet. Ich habe bewusst diese gekauft, da die Box preiswert ist und 1 Kammer ideal für Eintöpfe ist. Die gibt es bei mir recht oft.

Eine Dose inkl. Deckel kostet CHF 5,95 (Snap-and-Lock Deckel und Container werden separat verkauft).

Vorteil ist neben der Mikrowellen-, Spülmaschinen und Gefriertauglichkeit auch die Hitzebeständigkeit des Glasbehälters. Dadurch kann man in der Form z.B. Lasagne machen und direkt einfrieren.

Die Dichtung der IKEA Dosen lässt ich zur Reinigung ebenfalls abnehmen
Die Dichtung der IKEA Dosen lässt ich zur Reinigung ebenfalls abnehmen

Stapelbar sind sie übrigens auch!

Der Container ist wie gesagt sehr schwer, aber das hat das stabile Glas so an sich. Inkl. Deckel wiegt die Dose um die 750 Gramm – das ist im Rucksack schon heftig.

Den Deckel kann man nachkaufen. Achtung! Es gibt für den Glascontainer mehrere verschiedene Deckel, u.a. auch schicke aus Holz. Aber nur der Snap-and-Lock Deckel verschliesst wirklich wasserdicht!

Nachteilig ist zudem, dass der Deckel leider nur bedingt mikrowellentauglich ist. Er verformt sich bei mir in der Mikrowelle bereits nach 3 Minuten bei 600 Watt Power. IKEA sagt, er sei bis 100 Grad in der Mikrowelle zu verwenden. Nun ja. Eine Anleitung ist ebenfalls dabei.

Fitprep Premium Glas Frischhaltedosen FP21-4G

Die Kammern sind vollständig hermetisch
Die 2 Kammern sind vollständig hermetisch

Variante 2 sind die Fitprep Premium Glas Frischhaltedosen FP21-4G. Sie werden im 4er Set auf Amazon angeboten. Auch sie haben 1 Liter Fassungsvermögen (1040 ml um genau zu sein), bieten aber 2 komplett abgetrennte Kammern. Merkwürdig ist, warum sie auf den Fotos kleiner aussehen wie das IKEA Produkt, obwohl sie ein grösseres Volumen haben.

Eine Dose ist 20×15 cm gross und wiegt mit ca. 830 Gramm inkl. Deckel sogar noch mehr wie die IKEA Boxen.

Vorteil auch hier, dass beide Kammern durch eine Gummidichtung im Deckel vollständig luft- und wasserdicht verschlossen werden – und zwar auch die Zwischenwand. Dabei muss ich allerdings wesentlich mehr Kraft aufwenden, um die Snaps zu verschliessen. Der Deckel sitzt somit etwas straffer als auf den IKEA Frischhaltedosen.

Die Dichtung der FitPrep Container löst sich recht schnell, ist aber auch abnehmbar
Die Dichtung der FitPrep Container löst sich recht schnell, ist aber auch abnehmbar

Für einen Karton mit 4 Dosen habe ich inkl. Versand knapp CHF 39,00 bezahlt, also kostet eine Lunchbox mit CHF 9,75 CHF fast doppelt so viel wie beim Schweden. Ob dieser Premium-.Aufpreis gerechtfertigt ist, muss sich im Laufe der Zeit noch zeigen.

Was ich aber bereits sagen kann: beide Produkte sind absolut dicht und speziell die 2 Kammern der Fitprep Produkte sind eine tolle Sache. Genau wie die IKEA Dosen, sind auch diese Container Mikrowellen-, Ofen-, Geschirrspüler- und Gefrierschrankgeeignet. Einfach nicht direkt vom Gefrierer in die Mikro geben, da das Glas sonst durch den plötzlichen Temperaturunterschied zerspringen könnte. Das Borosilikatglas hält -40 bis +520 Grad aus, der Deckel -20 bis +120 Grad. Konnte ich bis anhin bestätigen: der Deckel bleibt auch in der Mikro in Form (was man vom IKEA Produkt nicht behaupten kann).

Die Dosen kommen ebenfalls mit einer deutschen Gebrauchsanleitung.

Nachteilig ist hier einfach, dass man die Container nicht ineinander, sondern nur aufeinander stapeln kann. Das nimmt viel Platz in Anspruch. Ein weiterer Nachteil: die Dichtungen bleiben sehr oft am Glas hängen und müssen anschliessend ziemlich friemelig zurück in den Deckel gedrückt werden. Aber es gibt schlimmeres.

Bei beiden Dosen sollte man beachten, dass die Deckel nicht in die Machine sollten, um die Dichtung geschmeidig zu halten.

Zwischenfazit

Mein erstes Fazit zu beiden Dosen: Glas lohnt sich. Es ist zwar viel schwerer als Plastik. Aber, und das hat mich immer total aufgeregt, Tomatensauce färbt einfach nicht mehr ab. Die Dosen bleiben (hoffentlich) lange geruchs- und farbfrei und es lässt sich wirklich alles damit anstellen was ich tagtäglich so brauche und will.

Die Fitprep-Dosen sind zwar teuer, machen aber einen hervorragenden und durchdachten Premium-Eindruck. Macht Spass, daraus zu essen!

Falls ihr andere Lunchboxen sucht, empfehle ich noch einen Blick in meinen ultimativen Lunchbox-Guide zu werfen 🙂

Und Ihr, welche Boxen habt ihr im Einsatz ?

 

über

Hi, schön das du da bist! Ich heisse Matthias und du bist irgendwie auf meinem Blog "Mann darf" gelandet. Ich schreibe hier über's Abnehmen mit Weight Watchers, gesunde Ernährung allgemein, und natürlich kannst du viele Rezepte entdecken. Viel Spass beim lesen!

3 Kommentare zu “Im Test: Lunchboxen aus Glas von IKEA 365+ und Fitprep Premium

  1. Pingback: (Update) Der ultimative Lunch- und Foodbox-Guide – mann-darf.ch

  2. Heike Alder

    Hallo Matthias, vielen Dank für die ausführliche Testung und deren Beschreibung. Ich lese deine Beiträge sehr gerne, weil klare Beschreibung der Sache. Bitte mehr davon 🙋 liebe Grüsse Heike

    • Matthias

      Hallo Heike, vielen Dank für dein Feedback 🙂 Freut mich immer wenn’s den LeserInnen gefällt 🙂 Bis bald und viel Spass weiterhin! Mat

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